Mit Georgios Vlantis
Die Zentralität der Auferstehung
Zuerst erzählt er mir, wie beeindruckt er von all den Besuchen ist, die wir gemacht haben, besonders beim Patriarchen Bartholomäus zu Ostern in diesem Jahr. Er unterstreicht dessen großen Wunsch, mit allen Kirchen zusammenzuarbeiten. "Er ist mutig, aber auch realistisch, weil er weiß, dass wir andere Ausdrucksweisen des Christentums nicht ignorieren können", sagt er.
Wie kann diese Initiative Jesu 2033 mit einem "Jahrzehnt der Auferstehung" auf lokaler Ebene eingeleitet werden? Ihm zufolge müssen konkrete Vorschläge gemacht werden, um zu zeigen, dass alle Kirchen beteiligt sind.
Die Einladung zu einer Wallfahrt 2033 sowie die Einladung, jedes Jahr auf dem Weg nach Emmaus zu wandern, stoßen bei ihm sofort auf Unterstützung. Er sucht nach einer Broschüre, die von der Kirchengemeinde Bayern über die als Pilgerfahrt verstandene Einheit herausgegeben wurde, und gibt sie mir. "Ich habe lange davon geträumt, von Jerusalem nach Emmaus zu gehen, und möchte mich Ihnen in einem dieser Jahre anschließen."
Er findet die Idee eines Jahrzehnts der Auferstehung sehr schön. “In Deutschland haben wir jedoch gerade das Jahrzehnt der Reformation erlebt ... und am Ende, im Jahr 2017, fühlten wir uns ein wenig müde.” Darüber hinaus wird es zwischen 2020 und 2025 ein halbes Jahrzehnt für die Täufer-Bewegung geben, die 1525 in Zürich begann. Im Jahr 2025 begehen die Kirchen auch das 700-jährige Bestehen des Konzils von Nicäa und im Jahr 2030 das 500-jährige Bestehen des Augsburger Bekenntnisses, ein in Deutschland sehr wichtiger Text.
Das Wallfahrtsbuch der bayerischen Kirchen
Er sieht jedoch einen wichtigen Unterschied zum Jubiläum von 2033: Es geht um das Herz des christlichen Glaubens. "Nach meinem Verständnis des Christentums", sagt er, "ist die Zentralität der Auferstehung unerlässlich, wie Paulus sagt (siehe 1 Kor 15,12-18). Hoffentlich wird dieses Jubiläum eine wichtige Gelegenheit für uns sein, mehr darüber zu sprechen. Ich denke oft, dass wir über alles Mögliche reden und das Wichtigste vergessen.”
Am Ende dieses schönen Treffens versichert er mir sein Gebet für unsere Initiative und wird in Kürze vor dem Rat der Kirchen in Deutschland sprechen, den er uns ebenfalls zu einem Besuch empfiehlt.
Der gute Hirte, der sammelt
Dann gehe ich in die Fokolargemeinde München, wo ich drei Tage bleiben werde. Gerade angekommen, gehen wir zur Messe, wo das Evangelium des Tages das des "Guten Hirten" ist. Diese Worte treffen mich: "Die Schafe werden meine Stimme hören und eine Herde mit einem Hirten werden" (Johannes 10,16).
Am nächsten Morgen schrieb ich dieses Gebet:
Wenn Du am dritten Tag auferstanden bist,
dann redest Du weiter mit uns
wie du mit deinen Jüngern gesprochen hast.
Lass uns auf deine Stimme hören!
Wenn Du heute am Leben bist,
gibst Du Dich an uns weiter
und du kennst den Weg zu unseren Herzen.
Hilf uns, Dich willkommen zu heissen!
Wenn Du der gute Hirte bist,
führst Du uns weiter
und du bringst uns in Einheit zusammen.
Hilf uns, Dir zu vertrauen!
Ja, dass die Initiative Jesu 2033 diese Einheit im "Guten Hirten" fördert und dass viele seine Stimme hören!
Ich bin der gute Hirte ... der seine Schafe sammelt (Johannes 10,14)
Quelle prochaine étape après le Jubilé de la Réforme ?
Le soir je suis invité au Focolare féminin de Munich, où une vingtaine de membres de ce mouvement aux larges horizons et très engagé dans l’oecuménisme m’accueille pour un temps de repas et de partage.
Andrea Fleming rappelle qu’un des fruits de l’anniversaire des 500 ans de la Réforme, en 2017, a été un chemin de réconciliation. Ce n’était pas seulement un jubilé protestant. Le défi aujourd’hui est comprendre quel sera le prochain pas. Serait-ce ce pèlerinage vers 2033 ?
L’ayant contactée pour préparer mes visites, elle a été épatée que je prenne contact avec autant de personnes de manière simple et ouverte. En attendant de voir quelles portes l’Esprit saint ouvre. C’est pour elle un signe d’authenticité.
Moi-même je le dis souvent : « C’est l’Esprit saint qui ouvre les portes », et en fais l’expérience !
Ce qui fascine Marlies Rueschoff est la vision mondiale de JC2033 : elle n’est pas réduite à l’Allemagne ou à un autre pays, mais se vit avec tous les chrétiens.
La vision est facile à comprendre : célébrer les 2000 ans de la résurrection et se réconcilier sur le chemin qui y mène.
Cependant, après le Jubilé de la Réforme, elle constate une certaine fatigue et, parfois, une certaine déception. Il faut se remettre en route. En aurons-nous la force ?
Martin Hoegger